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Typklasse von Segelbooten

Segelboote und die Klassen

Einteilung der Klassen

F5
Die F5 Klasse ist für all diejenigen gedacht, die gerne Modellsegelboote fahren.
Es gibt folgende Einteilung für Wettkämpfe.

F5-M Marblehead
F5-10 Tenrater
F5-E Einmeterklasse

F-NSS
Vorbildähnliche bzw. vorbildgetreue Segelschiffsnachbauten im beliebigen Maßstab.
Unterteilung in Klassen und Takelart:

NSS-A, schratgetakelte Schiffe, hochgetakelt.
NSS-B, schratgetakelte Schiffe, gaffel- und luggergetakelt (ohne Rahsegel).
NSS-C, Schiffe mit Rahsegeln und andere Takelarten (z.B. mit Lateinersegel).
NSS-D, Mehrrumpfboote und Sonderantriebe

MicroMagic Klasse MM
Die Micro-Magic-Klasse mit dem Klassenzeichen MM im Segel ist die jüngste der hier vorgestellten Regattaklassen. MicroMagic ist ein kleines ferngesteuertes Bausatz-Segelboot, nur 53 cm lang und damit überaus handlich. Es ist günstig in der Anschaffung und im Betrieb, hat eine einfache Bauweise und ist konstruktiv im Stil eines Regattabootes gehalten. Es sind 3 Satz Segeln erlaubt (verschiedene Größen für verschiedene Windstärken). Die Fernsteuerfunktionen sind auf 2 Kanäle beschränkt.
Ein regattafähiges Boot kostet ca. 100,- bis 150,- Euro

Ein-Meter-Klasse
Die Ein-Meter-Klasse mit dem Klassenzeichen O (für One) im Segel ist die beliebste der hier vorgestellten Regattaklassen. Absicht war es, eine Bootsklasse ins Leben zu rufen, die auf Grund der Konstruktion, der Größe und der verwendeten Materialien einfacher und billiger zu bauen ist, als es bei den größeren Bootsklassen der Fall ist. Das segelfertige Boot muß mindestens ohne Kiel 1500 Gramm wiegen. Es sind für den Bau nur Materialien wie ABS, Glasfaser, Holz etc. erlaubt. Ausnahmen sind die Kielflosse, das Ruderblatt, der Mast und die Bäume, die vorwiegend aus Kohlefaser oder Aluminium sind. Es sind nur feststehende Masten und eine Pendelfock erlaubt. Das Rigg ist maximal 165 cm hoch und ein Segelsatz besteht aus 3 Satz Segeln (verschiedene Größen für verschiedene Windstärken). Auch hier sind die Fernsteuerfunktionen auf 2 Kanäle beschränkt.
Ein regattafähiges Boot kostet ca. 400,- bis 700,- Euro

Marblehead-Klasse M
Die Marblehead-Klasse ist die weltweit am weitesten verbreitete Klasse. Das Klassenzeichen ist ein M im Segel. Diese Klasse ist eine Konstruktionsklasse, bei der man wesentlich mehr Möglichkeiten beim Bau hat, als bei der Ein-Meter-Klasse. Die Yachten sind um einiges grösser und wesentlich teurer. Es ist jedes Material erlaubt (Kielbombe nur Blei) und dementsprechend steigen auch die Materialkosten. Die Rumpflänge beträgt 127,6cm bis 128,9cm. Die Höhe des Riggs darf 215,9cm nicht überschreiten und die vermessene Segelfläche beträgt 5161qcm. Ein Segelsatz besteht aus maximal 9 Riggs (für verschiedene Windstärken). Neben den konventionellen Riggs mit drehbaren Kohlemasten werden hier auch die sogenannten Swingriggs gefahren. Das sind Riggs,bei denen sowohl der Grossbaum als auch der Fockbaum fest mit dem Mast verbunden sind. Wenn das Segel verstellt werden soll, dreht sich der gesamte Mast, dessen Mastfuss kugelgelagert im Rumpf gelagert ist. Diese Riggs haben den Vorteil, dass man sie innerhalb weniger Sekunden wechseln kann, wenn sich die Windverhältnisse kurz vor dem Start ändern. Auch bei Vorwindkurs kann man die gesamte Segelfläche platt vor den Wind stellen, während man beim konventionellen Rigg erst einmal einen Schmetterling herstellen muss.
Ein regattafähiges Boot kostet ca. zwischen 1000,- und 5000,- Euro je nach Ausrüstung.

Tenrater 10R
Die Tenrater-Klasse ist die Königsklasse unter den RC-Yachten. Sie ist allerdings sehr wenig verbreitet. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der aufwendigen Vermessung. Sie lautet:
Länge der Wasserlinie x Segelfläche geteilt durch 122903 ist < 10
Beispiel: Wasserlinienlänge = 140cm, Segelfläche ist 8700 qcm. 140 x 8700 : 122903 = 9.91 also < 10
Auch in dieser Klasse sind nur Yachtrümpfe erlaubt. Es darf ein Spinnaker gefahren werden, dessen Segelfläche nicht beschränkt ist. Da aber dieser Spinnaker mit einem Spinnakerbaum gefahren werden muss, ist die technische Realisierung so kompliziert, dass eine sichere und schnelle Handhabung bisher nicht erreicht werden konnte, sodass der mögliche Vorteil auf Vorwindstrecken zunichte gemacht wird.
Ein Regattafähiges Boot kostet ca. zwischen 2500,- und 6500,- Euro je nach Ausrüstung.


F5-M / F5-E / F5-10
Die Boote sehen zwar den großen Segelbooten ähnlich, sind aber keinem Original nachgebaut, sondern je nach Klassenbestimmungen optimiert. Es sind reine Sportgeräte, konstruiert und gebaut nach modernsten Erkenntnissen aus Materialien der Hochtechnologie. Wie auch bei anderen Segelsportarten gibt es verschiedene Klassen, hier die Klasse F5-M (Marblehead) mit einer Rumpflänge von max. 1270 mm.

NSS
Vorbildähnliche bzw. vorbildgetreue Segelschiffbauten im beliebigen Massstab. Die Vorbildgetreue wird im Rahmen der Baubewertung überprüft.
Klasse NSS-A - Schratgetakelte Schiffe, hochgetakelt
Klasse NSS-B - Schratgetakelte Schiffe, gaffel- und luggergetakelt (ohne Rahsegel)
Klasse NSS-C - Schiffe mit Rahsegeln und andere Takelungsarten (z.B. mit Lateinersegel).
Klasse NSS-D - Mehrrumpfboote und Sonderantriebe.
Baukosten ab 200;- Euro